Pulverbeschichtung: Prozesse verschlanken [besser lackieren.]

Pulverbeschichtung

ERP-Plattform unterstützt Beschichter bei Planung, Produktion und Verwaltung

Als mittelständischer Anbieter von kaufmännischer Standardsoftware unterstützt Avista kleine und mittlere Unternehmen mit einer ERP-Software, mit der die Anwender Abläufe verbessern undoptimieren können. Im Gespräch mit besser lackieren erläutert Projektleiter Bernhard Pallas, was Unternehmen beachten müssen und welche Vorteile der Softwareeinsatz bietet.

Wofür steht ein ERP-System und was sind die Anwendungsgebiete?

ERP bedeutet Enterprise Ressource Planning und bezieht sich auf die Planung der knappen Ressourcen eines Unternehmens. Das sind Mitarbeiter, Geld, Maschinen, Zeit, Rohstoffe und Platz.

Worauf sollten Unternehmen achten, wenn Sie ein ERP-System einführen möchten?

Zunächst muss die ERP Software zum Unternehmen passen. Es macht keinen Sinn, in einem Spezialbetrieb für Autoreparatur ein Produkt für den Handel einzuführen oder in einem Beschichtungsbetrieb ein Produkt für ein Serienfertigungsunternehmen. Unternehmer müssen dann strategisch entscheiden und hinterfragen, wie ihr Unternehmen in 3 bis 5 Jahren aussehen wird, damit die ausgewählte Software noch bedarfsgerecht ist. Und schließlich muss der Partner, mit dem das Produkt zusammen eingeführt wird, zum Unternehmen passen. Im Durchschnitt arbeiten Firmen zehn bis zwölf Jahre mit einer ERP-Software.

Was sind die Anforderungen, die Pulverbeschichter an Ihr Unternehmen stellen?

Entscheidend ist, dass der Pulverbeschichter mithilfe der Software schnell und ohne Aufwand seinen Kunden kompetent informieren kann. Um dies zu veranschaulichen ein Beispiel: Ein Kunde fragt einneues Teil an, und nach dem Preis für diese Beschichtung. Der Beschichter muss prüfen,ob bzw. wann dafür genügend Pulver, Maschinen und Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Diese Informationen stehen dem Beschichter unmittelbar zur Verfügung.

Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, um eine ERP-Software bei industriellen Lackierbetrieben zu implementieren? Eine bestimmte Unternehmensgröße sollte gegeben sein, da eine

ERP-Software Geld kostet und die Investition sich lohnen muss. Wenn sich also die kaufmännische Abwicklung quasi mit einer Schreibmaschine durchführen lässt, ist die Investition sicher nicht zielführend. Wenn aber mehrere Mitarbeiter oft am gleichen Vorgang arbeiten oder es häufiger Rückfragen gibt, dann macht eine ERP- Software durchaus Sinn.

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